Habe im Time Magazin ein interessantes Argument gelesen: Eigentlich habe es technologisch seit längerem qualitativ nichts Neues mehr gegeben, denn Dinge wie iPad & Co hätten nur marginale Auswirkungen auf unser Leben als solches.
Wir fahren noch in Autos wie vor hundert Jahren, telefonieren wie seit hundert Jahren, fliegen in den gleichen Flugzeugen wie seit fünfzig Jahren, und so weiter. Echte technologische Revolutionen gibt es halt sehr selten. Und auch Bio- und Nanotechnologie haben bisher eher Potential als Realität geschaffen.
Mit scheint dieses Argument allerdings nur teilweise zutreffend. Dinge wie das Internet und Handy haben meines Erachtens neue Lebenswelten eröffnet und damit auch zu echten soziologischen Umwälzungen geführt. Auf der anderen Seite hat dieses Argument auch einen wahren Kern und die Bedeutung des technologischen Fortschritts auf unser Leben wird häufig übertrieben dargestellt. Noch immer geniessen es die meisten mal Abends mit Freunden zusammen in der Kneipe oder im Biergarten zu sitzen und zu plaudern, auch nach mehreren Jahrhunderten rasanter technologischer Entwicklung.
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