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	<title>Kommentare zu: Lebewesen mit neuem gentischem Code</title>
	<link>http://verein.zukunft25.de/2010/02/17/lebewesen-mit-neuem-gentischem-code/</link>
	<description>Denken und Handeln in langen Zeiträumen</description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:19:26 +0000</pubDate>
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		<title>Von: jcl</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2010/02/17/lebewesen-mit-neuem-gentischem-code/#comment-225</link>
		<dc:creator>jcl</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:55:53 +0000</pubDate>
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		<description>Interessanterweise ist der existierende genetische Code mit 4x4x4 Kombinationen keineswegs optimal. Wäre dieser Code von einem Programmierer entworfen worden, so hätte dieser die verbleibenden 44 freien Kombinationen sicher für Redundanz- und Prüfbits verwendet. Dadurch würde der Code wesentlich unempfindlicher für Transkriptionsfehler - eine der Ursachen für das menschliche Altern (Mitochindrien funktionieren nicht mehr richtig, wenn Fehlerstellen in ihre DNA eingebaut werden).

Auch der bisherige genetische Code mit seinen 20 Proteinen bietet also noch jede Menge Möglichkeit für Verbesserungen zu medizinischen Zwecken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanterweise ist der existierende genetische Code mit 4&#215;4x4 Kombinationen keineswegs optimal. Wäre dieser Code von einem Programmierer entworfen worden, so hätte dieser die verbleibenden 44 freien Kombinationen sicher für Redundanz- und Prüfbits verwendet. Dadurch würde der Code wesentlich unempfindlicher für Transkriptionsfehler - eine der Ursachen für das menschliche Altern (Mitochindrien funktionieren nicht mehr richtig, wenn Fehlerstellen in ihre DNA eingebaut werden).</p>
<p>Auch der bisherige genetische Code mit seinen 20 Proteinen bietet also noch jede Menge Möglichkeit für Verbesserungen zu medizinischen Zwecken.</p>
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		<title>Von: Adrian Menssen</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2010/02/17/lebewesen-mit-neuem-gentischem-code/#comment-224</link>
		<dc:creator>Adrian Menssen</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 20:00:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2010/02/17/lebewesen-mit-neuem-gentischem-code/#comment-224</guid>
		<description>Das ist in der Tat eine sehr interessante Entdeckung. In der Lage zu sein eine eigene Kette der Evolution in Gang zu setzen
ist sicherlich faszinierend und möglicherweise von großer Tragweite (soweit meine bescheidene Einschätzung).

Herr Gros, Sie wiesen in ihrem Beitrag darauf hin, dass das entscheidende für technologischen Fortschritt die Bereitschaft zur Anwendung wissenschaftlicher Erkentnis ist!

Dazu möchte ich im Folgenden versuchen zu ergründen wie wissenschaftliche Erkenntnis und Anwendung zusammenhängen und daraus, so hoffe ich, sollten sich  implizit ergeben, woran eine "Bereitschaft zur Anwendung gebunden ist":

Die Frage nach der Anwendung stellt sich in der Regel erst im Nachhinein, so ist die Quelle rein wissenschaftlichen Strebens die bloße "Neu"-gierde des Menschen. Ist das "Neue"  durch die Bestrebungen des Wissenschaftlers zutage getreten gelangt es in einen Verwertungsprozess, dieser ist gesteuert von den Bedürfnissen der Gesellschaft, und wird in diesem Rahmen auch einer moralischen "Kontrolle" unterworfen -hier ergibt sich die Frage nach dem "Wollen"-. 
Es lassen sich zwei Entscheidungskriterien ableiten die ein(-e) Bereit-sein(-schaft) der Gesellschaft für eine neue Technologie klären:

1. Ist sie (ihre Anwendung) im Einklang mit den Moralvorstellungen der Gesellschaft?

2. Ist für die adäquate Anwendung* einer neuen Technologie eine höhere Moral (oder Durchsetzung der Gesellschaft von dieser) erforderlich als die etablierte?

Ein letzter Punkt noch, den ich in den Raum stellen möchte:
Mein vorherigen Argumentation zufolge ist der Wissenschaftler in seiner Entdeckung nicht an moralische
Erwägungen gebunden, da er unmöglich in der Lage ist
das volle Spektrum der Verwertung seiner Entdeckung durch die Gesellschaft zu erahnen, das einzige was er einschätzen können sollte ist ihre Tragweite. Kann und sollte ein Wissenschaftler unter Berücksichtigung dieser eine moralische Entscheidung für oder gegen die Publikation seiner Entdeckung treffen?

* "adäquate Anwendung" möchte ich hier vielleicht etwas unzureichend definieren als eine dem Wohl und Fortschritt der Gesellschaft dienliche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist in der Tat eine sehr interessante Entdeckung. In der Lage zu sein eine eigene Kette der Evolution in Gang zu setzen<br />
ist sicherlich faszinierend und möglicherweise von großer Tragweite (soweit meine bescheidene Einschätzung).</p>
<p>Herr Gros, Sie wiesen in ihrem Beitrag darauf hin, dass das entscheidende für technologischen Fortschritt die Bereitschaft zur Anwendung wissenschaftlicher Erkentnis ist!</p>
<p>Dazu möchte ich im Folgenden versuchen zu ergründen wie wissenschaftliche Erkenntnis und Anwendung zusammenhängen und daraus, so hoffe ich, sollten sich  implizit ergeben, woran eine &#8220;Bereitschaft zur Anwendung gebunden ist&#8221;:</p>
<p>Die Frage nach der Anwendung stellt sich in der Regel erst im Nachhinein, so ist die Quelle rein wissenschaftlichen Strebens die bloße &#8220;Neu&#8221;-gierde des Menschen. Ist das &#8220;Neue&#8221;  durch die Bestrebungen des Wissenschaftlers zutage getreten gelangt es in einen Verwertungsprozess, dieser ist gesteuert von den Bedürfnissen der Gesellschaft, und wird in diesem Rahmen auch einer moralischen &#8220;Kontrolle&#8221; unterworfen -hier ergibt sich die Frage nach dem &#8220;Wollen&#8221;-.<br />
Es lassen sich zwei Entscheidungskriterien ableiten die ein(-e) Bereit-sein(-schaft) der Gesellschaft für eine neue Technologie klären:</p>
<p>1. Ist sie (ihre Anwendung) im Einklang mit den Moralvorstellungen der Gesellschaft?</p>
<p>2. Ist für die adäquate Anwendung* einer neuen Technologie eine höhere Moral (oder Durchsetzung der Gesellschaft von dieser) erforderlich als die etablierte?</p>
<p>Ein letzter Punkt noch, den ich in den Raum stellen möchte:<br />
Mein vorherigen Argumentation zufolge ist der Wissenschaftler in seiner Entdeckung nicht an moralische<br />
Erwägungen gebunden, da er unmöglich in der Lage ist<br />
das volle Spektrum der Verwertung seiner Entdeckung durch die Gesellschaft zu erahnen, das einzige was er einschätzen können sollte ist ihre Tragweite. Kann und sollte ein Wissenschaftler unter Berücksichtigung dieser eine moralische Entscheidung für oder gegen die Publikation seiner Entdeckung treffen?</p>
<p>* &#8220;adäquate Anwendung&#8221; möchte ich hier vielleicht etwas unzureichend definieren als eine dem Wohl und Fortschritt der Gesellschaft dienliche.</p>
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