<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.2.3" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"  
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"  
	>  
<channel>
	<title>Kommentare zu: Viele Roboter und keine Menschen</title>
	<link>http://verein.zukunft25.de/2009/03/13/viele-roboter-und-keine-menschen/</link>
	<description>Denken und Handeln in langen Zeiträumen</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:24:42 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.2.3</generator>

	<item>
		<title>Von: tibor</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2009/03/13/viele-roboter-und-keine-menschen/#comment-212</link>
		<dc:creator>tibor</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 08:29:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2009/03/13/viele-roboter-und-keine-menschen/#comment-212</guid>
		<description>In diesem Kontext lohnt sich m.E. ein Blick auf verschiedene Möglichkeiten bzgl. der Entwicklung des Homo Sapiens. Es gibt verschiedene Wege, neben den bereits hier geschilderten. Eine davon ist die Entstehung einer "neuen Spezies", z.B. adaptiert zu Schwerelosigkeit. Ob allerdings die Zeit für eine solche Artenbildung da ist, kann ja debattiert werden. Ein interessanter Beitrag zu diesem Thema ist hier zu lesen► &lt;a href="http://www.sciam.com/article.cfm?id=the-future-of-man"&gt; The future of man&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Kontext lohnt sich m.E. ein Blick auf verschiedene Möglichkeiten bzgl. der Entwicklung des Homo Sapiens. Es gibt verschiedene Wege, neben den bereits hier geschilderten. Eine davon ist die Entstehung einer &#8220;neuen Spezies&#8221;, z.B. adaptiert zu Schwerelosigkeit. Ob allerdings die Zeit für eine solche Artenbildung da ist, kann ja debattiert werden. Ein interessanter Beitrag zu diesem Thema ist hier zu lesen► <a href="http://www.sciam.com/article.cfm?id=the-future-of-man"> The future of man</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jcl</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2009/03/13/viele-roboter-und-keine-menschen/#comment-209</link>
		<dc:creator>jcl</dc:creator> 
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 11:24:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2009/03/13/viele-roboter-und-keine-menschen/#comment-209</guid>
		<description>Die aktuellen ELO-Werte von Schach-Engines findet man hier: 

http://www.playchess.com/stats/engineranking.htm

Ich kenne allerdings keine Statistik über die Entwicklung der ELO-Werte von Top-Schachcomputern in den letzten 10 Jahren. Jedoch können sie vor 10 Jahren, als Kasparov von Deep Blue besiegt wurde, nicht weit unter dem jetzigen Wert gelegen haben. Der ELO-Wert von Schach-Weltmeistern liegt im Bereich 2700-2800.  Das letzte grosse Turnier eines Weltmeisters (Kramnik) gegen einen Schachcomputer (Deep Fritz) liegt schon einige Jahre zurück - ich glaube 2007 - und endete ausgeglichen. 

Es sieht also so aus, als würden Schachcomputer seit 10 Jahren auf bzw. leicht über menschlichem Weltmeisterniveau spielen, aber trotz ihrer ständig gesteigerten Rechenleistung nicht wesentlich darüber hinaus kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuellen ELO-Werte von Schach-Engines findet man hier: </p>
<p><a href="http://www.playchess.com/stats/engineranking.htm" rel="nofollow"></a><a href='http://www.playchess.com/stats/engineranking.htm'>http://www.playchess.com/stats/engineranking.htm</a></p>
<p>Ich kenne allerdings keine Statistik über die Entwicklung der ELO-Werte von Top-Schachcomputern in den letzten 10 Jahren. Jedoch können sie vor 10 Jahren, als Kasparov von Deep Blue besiegt wurde, nicht weit unter dem jetzigen Wert gelegen haben. Der ELO-Wert von Schach-Weltmeistern liegt im Bereich 2700-2800.  Das letzte grosse Turnier eines Weltmeisters (Kramnik) gegen einen Schachcomputer (Deep Fritz) liegt schon einige Jahre zurück - ich glaube 2007 - und endete ausgeglichen. </p>
<p>Es sieht also so aus, als würden Schachcomputer seit 10 Jahren auf bzw. leicht über menschlichem Weltmeisterniveau spielen, aber trotz ihrer ständig gesteigerten Rechenleistung nicht wesentlich darüber hinaus kommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudius Gros</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2009/03/13/viele-roboter-und-keine-menschen/#comment-208</link>
		<dc:creator>Claudius Gros</dc:creator> 
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 10:07:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2009/03/13/viele-roboter-und-keine-menschen/#comment-208</guid>
		<description>Die Bemerkung von Christian ist sehr interessant. Kannst Du da Quellen angeben, wie sich die Leistungsfähigkeit von Schachcomputern (Geschwindigkeit / Rangliste) entwickelt?

Es wäre auch sehr interessant zu wissen ob es weitere, messbare Beispiele gibt (Leistungsfähigkeit von Computern / Fähigkeiten welche eine gewisse Intelligenz benötigen).

Ganz allgemein ist das übrigens eine These, welche durchaus einen wahren Kern haben könnte. Zwar gibt es auch beim Menschen sehr grossen  individuelle Unterschiede in den in den intellektuellen Leistungsfähigkeiten. Doch wenn eine Steigerung exponentiell schwierig ist, dann hätten wir in der Tat einen Art Grenzwert erreicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bemerkung von Christian ist sehr interessant. Kannst Du da Quellen angeben, wie sich die Leistungsfähigkeit von Schachcomputern (Geschwindigkeit / Rangliste) entwickelt?</p>
<p>Es wäre auch sehr interessant zu wissen ob es weitere, messbare Beispiele gibt (Leistungsfähigkeit von Computern / Fähigkeiten welche eine gewisse Intelligenz benötigen).</p>
<p>Ganz allgemein ist das übrigens eine These, welche durchaus einen wahren Kern haben könnte. Zwar gibt es auch beim Menschen sehr grossen  individuelle Unterschiede in den in den intellektuellen Leistungsfähigkeiten. Doch wenn eine Steigerung exponentiell schwierig ist, dann hätten wir in der Tat einen Art Grenzwert erreicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jcl</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2009/03/13/viele-roboter-und-keine-menschen/#comment-206</link>
		<dc:creator>jcl</dc:creator> 
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 07:05:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2009/03/13/viele-roboter-und-keine-menschen/#comment-206</guid>
		<description>All die Spekulationen über hochintelligente Roboter und die bevorstehende Singularität setzen voraus, dass sich effektive Intelligenz linear steigern lässt. Ein Roboter, dessen Gehirn doppelt so viele Neuronen enthält wie das Einsteins, kann demnach eine doppelt so gute Relativitätstheorie entwickeln. Es gibt jedoch keinen Beweis, dass dem wirklich so ist.

Manche Fähigkeiten, wie z.B. Körperkraft, lassen sich sicher mit Roboterhilfe linear steigern. Andere dagegen können nur einem Grenzwert zustreben - wie etwa die Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen. Mit der Intelligenz könnte es sich genauso verhalten. Vielleicht liegt der Intelligenz-Grenzwert nahe dem, den Menschen bereits erreichen. Einen Hinweis darauf geben Schachcomputer. Obwohl sich die Rechengeschwindigkeit von Schachcomputern in den letzten 15 Jahren um den Faktor 100 gesteigert hat, ist ihre Schach-Leistung nur um wenige ELO-Punkte gestiegen. Wobei das Schachspiel noch eine einfache und leicht parametrisierbare Aufgabe ist, eigentlich ideal für Computer. 

Auch wenn Roboter bald den Menschen intelligenzmäßig ebenbürtig sind, könnten sie an allgemeine Grenzen stoßen. Sie werden dann keineswegs neue Naturgesetze und Philosophien entwickeln, auf die die Menschheit wegen ihrer zu geringen Intelligenz noch nicht gekommen ist. Sie werden eher mittels ihrer überlegenen Körperkraft, Schnelligkeit und Ausdauer mit Menschen konkurrieren, so wie sie dies ja jetzt bereits tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>All die Spekulationen über hochintelligente Roboter und die bevorstehende Singularität setzen voraus, dass sich effektive Intelligenz linear steigern lässt. Ein Roboter, dessen Gehirn doppelt so viele Neuronen enthält wie das Einsteins, kann demnach eine doppelt so gute Relativitätstheorie entwickeln. Es gibt jedoch keinen Beweis, dass dem wirklich so ist.</p>
<p>Manche Fähigkeiten, wie z.B. Körperkraft, lassen sich sicher mit Roboterhilfe linear steigern. Andere dagegen können nur einem Grenzwert zustreben - wie etwa die Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen. Mit der Intelligenz könnte es sich genauso verhalten. Vielleicht liegt der Intelligenz-Grenzwert nahe dem, den Menschen bereits erreichen. Einen Hinweis darauf geben Schachcomputer. Obwohl sich die Rechengeschwindigkeit von Schachcomputern in den letzten 15 Jahren um den Faktor 100 gesteigert hat, ist ihre Schach-Leistung nur um wenige ELO-Punkte gestiegen. Wobei das Schachspiel noch eine einfache und leicht parametrisierbare Aufgabe ist, eigentlich ideal für Computer. </p>
<p>Auch wenn Roboter bald den Menschen intelligenzmäßig ebenbürtig sind, könnten sie an allgemeine Grenzen stoßen. Sie werden dann keineswegs neue Naturgesetze und Philosophien entwickeln, auf die die Menschheit wegen ihrer zu geringen Intelligenz noch nicht gekommen ist. Sie werden eher mittels ihrer überlegenen Körperkraft, Schnelligkeit und Ausdauer mit Menschen konkurrieren, so wie sie dies ja jetzt bereits tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

