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	<title>Kommentare zu: Unsterblichkeit II</title>
	<link>http://verein.zukunft25.de/2008/12/13/unsterblichkeit-ii/</link>
	<description>Denken und Handeln in langen Zeiträumen</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:06:08 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Zukunft 25 e.V. : Das Leiden der Unsterblichen</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2008/12/13/unsterblichkeit-ii/#comment-199</link>
		<dc:creator>Zukunft 25 e.V. : Das Leiden der Unsterblichen</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 07:36:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2008/12/13/unsterblichkeit-ii/#comment-199</guid>
		<description>[...] Seiten beleuchtet werden, so wie es Christian in seinen Beiträgen ► Unsterblichkeit-I  und ► Unsterblichkeit-II  schon getan [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Seiten beleuchtet werden, so wie es Christian in seinen Beiträgen ► Unsterblichkeit-I  und ► Unsterblichkeit-II  schon getan [&#8230;]</p>
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		<title>Von: Karlheinz Thies</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2008/12/13/unsterblichkeit-ii/#comment-193</link>
		<dc:creator>Karlheinz Thies</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 20:00:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2008/12/13/unsterblichkeit-ii/#comment-193</guid>
		<description>Das Thema finde ich spannend. Ich habe aber nicht den biologischen oder medizinischen Sachverstand, um die technische Machbarkeit eines ewigen Lebens zu verstehen. Ich möchte das Thema aber aus einem anderen Blickwinkel, dem der Intelligenz und des Wissens, betrachten. Wenn ich über Jahrhunderte tätig bin und mein Wissen stetig aufbaue, dann befürchte ich, dass sich bei mir der Wahnsinn nach und nach einstellt. Über einen solchen Zeitraum werden dann weit zurückliegende Dinge bekannt (Intrigen, Mord, Kriegsverbrechen, Vorteilsnahme, Bestechung, Seilschaften, Steuerhinterziehung), wo die Akteure ebenfalls noch leben. Wie gehe ich damit um? 
Wenn ich während dieser Zeit aber keinen Wissenszuwachs erziele, weil das Gehirn mit der Zeit nichts mehr aufnimmt, dann bleibe ich lange Zeit auf einer Wissensstufe stehen. Diese beiden Zukunftsszenarien sind nach meiner Ansicht nicht unbedingt erstrebenswert.
Aus biologischer Sicht wird dann auch das Thema Mutation oder die Vermischung unterschiedlicher Gene, die ein langfristiges Überleben einer Spezies sichert, reduziert. Es bedarf dann künstlicher Mechanismen, um ein Überleben bei sich ändernden Rahmenbedingungen zu gewährleisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema finde ich spannend. Ich habe aber nicht den biologischen oder medizinischen Sachverstand, um die technische Machbarkeit eines ewigen Lebens zu verstehen. Ich möchte das Thema aber aus einem anderen Blickwinkel, dem der Intelligenz und des Wissens, betrachten. Wenn ich über Jahrhunderte tätig bin und mein Wissen stetig aufbaue, dann befürchte ich, dass sich bei mir der Wahnsinn nach und nach einstellt. Über einen solchen Zeitraum werden dann weit zurückliegende Dinge bekannt (Intrigen, Mord, Kriegsverbrechen, Vorteilsnahme, Bestechung, Seilschaften, Steuerhinterziehung), wo die Akteure ebenfalls noch leben. Wie gehe ich damit um?<br />
Wenn ich während dieser Zeit aber keinen Wissenszuwachs erziele, weil das Gehirn mit der Zeit nichts mehr aufnimmt, dann bleibe ich lange Zeit auf einer Wissensstufe stehen. Diese beiden Zukunftsszenarien sind nach meiner Ansicht nicht unbedingt erstrebenswert.<br />
Aus biologischer Sicht wird dann auch das Thema Mutation oder die Vermischung unterschiedlicher Gene, die ein langfristiges Überleben einer Spezies sichert, reduziert. Es bedarf dann künstlicher Mechanismen, um ein Überleben bei sich ändernden Rahmenbedingungen zu gewährleisten.</p>
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	<item>
		<title>Von: jcl</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2008/12/13/unsterblichkeit-ii/#comment-187</link>
		<dc:creator>jcl</dc:creator> 
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 17:50:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2008/12/13/unsterblichkeit-ii/#comment-187</guid>
		<description>Hier muss ich aber das Gegenargument anführen, dass unangenehme Operationen und kostspielige Behandlungen ja vor allem Sterbliche und weniger die Unsterblichen plagen werden. Denn wer nicht altert, ist selten krank, wenn er nicht überhaupt gegen alle Krankheiten gefeit ist. Operationen erübrigen sich da weitgehend.

Auch dass Unsterblichkeit 'per definitionem' auf Stagnation ausgerichtet ist, sehe ich nicht. Stagnation ist fehlende Weiterentwicklung und kann Sterbliche und Unsterbliche gleichermassen betreffen - erstere, bei nachlassender Schaffenskraft, sogar eher.

Richtig ist aber, dass vermutlich viele Unsterbliche irgendwann das Bedürfnis zu sterben haben werden. Das sehe ich auch so. Der direkte oder indirekte Suizid ist vermutlich die häufigste Todesursache in einer unsterblichen Gesellschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier muss ich aber das Gegenargument anführen, dass unangenehme Operationen und kostspielige Behandlungen ja vor allem Sterbliche und weniger die Unsterblichen plagen werden. Denn wer nicht altert, ist selten krank, wenn er nicht überhaupt gegen alle Krankheiten gefeit ist. Operationen erübrigen sich da weitgehend.</p>
<p>Auch dass Unsterblichkeit &#8216;per definitionem&#8217; auf Stagnation ausgerichtet ist, sehe ich nicht. Stagnation ist fehlende Weiterentwicklung und kann Sterbliche und Unsterbliche gleichermassen betreffen - erstere, bei nachlassender Schaffenskraft, sogar eher.</p>
<p>Richtig ist aber, dass vermutlich viele Unsterbliche irgendwann das Bedürfnis zu sterben haben werden. Das sehe ich auch so. Der direkte oder indirekte Suizid ist vermutlich die häufigste Todesursache in einer unsterblichen Gesellschaft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudius Gros</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2008/12/13/unsterblichkeit-ii/#comment-186</link>
		<dc:creator>Claudius Gros</dc:creator> 
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 17:38:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2008/12/13/unsterblichkeit-ii/#comment-186</guid>
		<description>In der Tat sind Unsterblich in vielen Science-Fiction Romane beliebte Figuren. In den moderneren Romane wird dabei der psychologische Aspekt immer mehr diskutiert, und viele Unsterblich haben in diesen Romanen das Bedürfnis zu sterben, können es aber nicht. Das wäre für quasi-unsterbliche Menschen aber kein Problem.

Allerdings glaube ich, dass eine Gesellschaft Unsterblicher nicht mit einer Gesellschaft sterblicher Menschen ökonomisch, kulturell oder militärisch konkurieren könnte, denn Unsterbliche sind per definition auf Stagnation ausgerichtet.

Zudem glaube ich, das quasi-Unsterblichkeit nicht kostenlos kommen wird. Viele unangenehme Operationen und medizinische Behandlungen werden kontinuierlich notwendig sein. Daher glaube ich, das die Form des Daseins eine Nebenform des Lebens darstellen wird. Gesellschaften unsterblicher Menschen werden nicht die Endform menschlichen Daseins darstellen, sondern tote (evolutionsgeschichtlich gesehen) Nebenäste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tat sind Unsterblich in vielen Science-Fiction Romane beliebte Figuren. In den moderneren Romane wird dabei der psychologische Aspekt immer mehr diskutiert, und viele Unsterblich haben in diesen Romanen das Bedürfnis zu sterben, können es aber nicht. Das wäre für quasi-unsterbliche Menschen aber kein Problem.</p>
<p>Allerdings glaube ich, dass eine Gesellschaft Unsterblicher nicht mit einer Gesellschaft sterblicher Menschen ökonomisch, kulturell oder militärisch konkurieren könnte, denn Unsterbliche sind per definition auf Stagnation ausgerichtet.</p>
<p>Zudem glaube ich, das quasi-Unsterblichkeit nicht kostenlos kommen wird. Viele unangenehme Operationen und medizinische Behandlungen werden kontinuierlich notwendig sein. Daher glaube ich, das die Form des Daseins eine Nebenform des Lebens darstellen wird. Gesellschaften unsterblicher Menschen werden nicht die Endform menschlichen Daseins darstellen, sondern tote (evolutionsgeschichtlich gesehen) Nebenäste.</p>
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