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	<title>Kommentare zu: Eine Zukunft?</title>
	<link>http://verein.zukunft25.de/2007/07/19/eine-zukunft/</link>
	<description>Denken und Handeln in langen Zeiträumen</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:59:12 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: andreu</title>
		<link>http://verein.zukunft25.de/2007/07/19/eine-zukunft/#comment-169</link>
		<dc:creator>andreu</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 17:33:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://verein.zukunft25.de/2007/07/19/eine-zukunft/#comment-169</guid>
		<description>Gewaltfreiheit und Frieden sind zwei unterschiedliche Begriffe. 
Ebenso verhält es sich mit Gewalt und Aggression. 
So ist eine Zukunft in der Aggression konstruktiv eingesetzt wird denkbar und brauchbar. 
Aggression ist nicht mit Gewalt gleichzusetzen. 
Aggression gehört aus Systemtheoretischer Sicht zu den Vitalen Kategorien und ist human und brauchbar, sowie angeboren. 
Gewalt ist im Gegensatz hierzu pathobiologisch und pathogenetisch in einigen Fällen angeboren, aber in den meisten Fällen doch nur kulturell erworben. 
Es ist also wichtig die Begriffe in dem systemtheoretischen Kontext in dem sie angewandt werden auch zu begreifen und zu definieren.
Gewalt wird Systemtheoretisch als Kontrollverlust von sozialen regulativen interpretiert, also als "Leck". Dieser Kontrollverlust hat zwar verheerende Auswirkungen ist aber nie letal gewesen, außer in dem Sinne, als das bestimmte soziale Gruppen und Populationen (auch Kulturen genannt) verschwunden sind. Ebenso wie die Gewalt in großen teilen von den so genannten Kontrollverlusten abzuleiten ist, stammt sie von den in den Kulturen inkorporierten Mechanismen ab, die sich aufgrund mangelndem besseren Wissens eingepflanzt haben. Es gibt also gleich zwei praktische Ansätze an denen die Gewalt als ganzes in die Zange genommen wird. Von nun an wird Gewalt wie eine Krankheit verstanden und behandelt. Somit werden Instrumente entwickelt, die in den nächsten Jahrzehnten zwar immer wieder verbessert werden, aber auch immer effizienter werden.
Aus systemtheoretischen Zusammenhängen wird deutlich dass wir hier von zwei sehr verschiedenen Sphären und Realitäten sprechen. So war Gewalt bis zu ihrer Beschreibung in der Systemtheorie der Gewalt ein in sich geschlossenes und störungsfrei funktionierendes System. Der Wandel der Realität vollzieht sich am Thema Gewalt an dem Punkt wo bestimmte Entscheider -und davon haben einige die Entscheidung getroffen die Gedanken aus der Systemtheorie der Gewalt umzusetzen- in die Realität eingreifen und diese anhand der ihnen bekannten und verständlichen Theorie neu gestalten. So entsteht derzeit eine gewaltfreie Realität, parallel zu der real existierenden gewaltvollen Realität. Es handelt sich um so genannte Cluster. Die Macher sind zuversichtlich, ruhig und entschlossen.
Sie vertrauen der eigenen Entwicklung. 
Fazit ist aber auch, dass es sehr wohl positive Beispiele aus gelebter Erfahrung, also historisch dokumentierte humane Erfahrungen gibt über und von Gesellschaften die Gewaltfrei gelebt haben in der Vergangenheit, die sie als Beispiel verstehen. 
So soll die minoische eine solche Kultur gewesen sein von vielen, und diese ist aus systemtheoretischer Sicht besonders interessant wegen der vorhandenen Dokumentationen über diese Kultur. 

Dies bedeutet also, dass es in der Vergangenheit Kulturen gab, die Gewaltfrei und aggressiv gelebt haben. Die Systemtheorie der Gewalt geht diesem Unterschied nach und beschreibt zum einen die Grenzen zwischen den beiden Sphären, zum anderen beschreibt sie die Genese der Gewalt und auch die Ansatzpunkte an denen dieser Einhalt geboten werden kann. 

Nun gibt es in Europa und  in den USA, erste gedankliche und auch praktische experimentelle Ansätze, wie das was in dieser Theorie beschrieben wird, als System entlarvt, demnach demontiert wird. Dies ist der erste Ansatz eines Übergangs von einer Systemtheorie zu einer Verhaltenstheorie. 
Diese Arbeit der Demontage des Gewaltsystems wird seit Jahren geleistet. 
Letztes Jahr wurden die ersten Ideen in Spanien umgesetzt in Form von Gesetzestexten und einer neuen Rechtsauffassung. Diese prägt bereits das Rechtsverständnis und die Rechtspraxis in diesem Land. So wurde dies deutlich auf dem entsprechendem Kongress formuliert.
Ebenso wird der Gedanke in Deutschland auf wirtschaftliche Strukturen angewandt und in einem konkreten und existenten Areal einer Industrieregion ausprobiert, umgesetzt und aufgebaut. Das Projekt nennt sich Mechanical Valley. Es werden dort konkrete sehr deutlich sichtbare technische Projekte aufgebaut. Das Areal umfasst 11 ha. 
In diesem Sinne befassen sich derzeit auch Mitglieder in der UN mit diesem von mir formulierten Gedanken und arbeiten an Papieren und Konzepten, die irgendwann weltweit veröffentlicht werden. 
In den USA geht derzeit die Arbeit einen Schritt weiter über die Zusammenarbeit mit einer dortigen Stiftung die Weltweit operiert. Dort wird daran gearbeitet die von der Systemtheorie der Gewalt abzuleitenden Prinzipien und Gedanken auf ein ganzes Land zu erstrecken und über ein erstes 5  Jahresprogramm in Abstimmung mit der US Regierung und der Regierung aus dem ausgesuchten Land auszudehnen. 

Fazit ist dass, wie diese Beispiele zeigen, ohne großes Aufsehen eine Realität neu beschrieben wird, welche einen neuen Spielraum für Entwicklungen die Zukunft beinhalten ermöglichen. In diesem Sinne und bei allem Verständnis für mahnende Skepsis, erachte ich es für angebracht sich mal mit der Systemtheorie der Gewalt zu befassen. Der Text ist leider auf Spanisch, aber nichts desto trotz zugänglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gewaltfreiheit und Frieden sind zwei unterschiedliche Begriffe.<br />
Ebenso verhält es sich mit Gewalt und Aggression.<br />
So ist eine Zukunft in der Aggression konstruktiv eingesetzt wird denkbar und brauchbar.<br />
Aggression ist nicht mit Gewalt gleichzusetzen.<br />
Aggression gehört aus Systemtheoretischer Sicht zu den Vitalen Kategorien und ist human und brauchbar, sowie angeboren.<br />
Gewalt ist im Gegensatz hierzu pathobiologisch und pathogenetisch in einigen Fällen angeboren, aber in den meisten Fällen doch nur kulturell erworben.<br />
Es ist also wichtig die Begriffe in dem systemtheoretischen Kontext in dem sie angewandt werden auch zu begreifen und zu definieren.<br />
Gewalt wird Systemtheoretisch als Kontrollverlust von sozialen regulativen interpretiert, also als &#8220;Leck&#8221;. Dieser Kontrollverlust hat zwar verheerende Auswirkungen ist aber nie letal gewesen, außer in dem Sinne, als das bestimmte soziale Gruppen und Populationen (auch Kulturen genannt) verschwunden sind. Ebenso wie die Gewalt in großen teilen von den so genannten Kontrollverlusten abzuleiten ist, stammt sie von den in den Kulturen inkorporierten Mechanismen ab, die sich aufgrund mangelndem besseren Wissens eingepflanzt haben. Es gibt also gleich zwei praktische Ansätze an denen die Gewalt als ganzes in die Zange genommen wird. Von nun an wird Gewalt wie eine Krankheit verstanden und behandelt. Somit werden Instrumente entwickelt, die in den nächsten Jahrzehnten zwar immer wieder verbessert werden, aber auch immer effizienter werden.<br />
Aus systemtheoretischen Zusammenhängen wird deutlich dass wir hier von zwei sehr verschiedenen Sphären und Realitäten sprechen. So war Gewalt bis zu ihrer Beschreibung in der Systemtheorie der Gewalt ein in sich geschlossenes und störungsfrei funktionierendes System. Der Wandel der Realität vollzieht sich am Thema Gewalt an dem Punkt wo bestimmte Entscheider -und davon haben einige die Entscheidung getroffen die Gedanken aus der Systemtheorie der Gewalt umzusetzen- in die Realität eingreifen und diese anhand der ihnen bekannten und verständlichen Theorie neu gestalten. So entsteht derzeit eine gewaltfreie Realität, parallel zu der real existierenden gewaltvollen Realität. Es handelt sich um so genannte Cluster. Die Macher sind zuversichtlich, ruhig und entschlossen.<br />
Sie vertrauen der eigenen Entwicklung.<br />
Fazit ist aber auch, dass es sehr wohl positive Beispiele aus gelebter Erfahrung, also historisch dokumentierte humane Erfahrungen gibt über und von Gesellschaften die Gewaltfrei gelebt haben in der Vergangenheit, die sie als Beispiel verstehen.<br />
So soll die minoische eine solche Kultur gewesen sein von vielen, und diese ist aus systemtheoretischer Sicht besonders interessant wegen der vorhandenen Dokumentationen über diese Kultur. </p>
<p>Dies bedeutet also, dass es in der Vergangenheit Kulturen gab, die Gewaltfrei und aggressiv gelebt haben. Die Systemtheorie der Gewalt geht diesem Unterschied nach und beschreibt zum einen die Grenzen zwischen den beiden Sphären, zum anderen beschreibt sie die Genese der Gewalt und auch die Ansatzpunkte an denen dieser Einhalt geboten werden kann. </p>
<p>Nun gibt es in Europa und  in den USA, erste gedankliche und auch praktische experimentelle Ansätze, wie das was in dieser Theorie beschrieben wird, als System entlarvt, demnach demontiert wird. Dies ist der erste Ansatz eines Übergangs von einer Systemtheorie zu einer Verhaltenstheorie.<br />
Diese Arbeit der Demontage des Gewaltsystems wird seit Jahren geleistet.<br />
Letztes Jahr wurden die ersten Ideen in Spanien umgesetzt in Form von Gesetzestexten und einer neuen Rechtsauffassung. Diese prägt bereits das Rechtsverständnis und die Rechtspraxis in diesem Land. So wurde dies deutlich auf dem entsprechendem Kongress formuliert.<br />
Ebenso wird der Gedanke in Deutschland auf wirtschaftliche Strukturen angewandt und in einem konkreten und existenten Areal einer Industrieregion ausprobiert, umgesetzt und aufgebaut. Das Projekt nennt sich Mechanical Valley. Es werden dort konkrete sehr deutlich sichtbare technische Projekte aufgebaut. Das Areal umfasst 11 ha.<br />
In diesem Sinne befassen sich derzeit auch Mitglieder in der UN mit diesem von mir formulierten Gedanken und arbeiten an Papieren und Konzepten, die irgendwann weltweit veröffentlicht werden.<br />
In den USA geht derzeit die Arbeit einen Schritt weiter über die Zusammenarbeit mit einer dortigen Stiftung die Weltweit operiert. Dort wird daran gearbeitet die von der Systemtheorie der Gewalt abzuleitenden Prinzipien und Gedanken auf ein ganzes Land zu erstrecken und über ein erstes 5  Jahresprogramm in Abstimmung mit der US Regierung und der Regierung aus dem ausgesuchten Land auszudehnen. </p>
<p>Fazit ist dass, wie diese Beispiele zeigen, ohne großes Aufsehen eine Realität neu beschrieben wird, welche einen neuen Spielraum für Entwicklungen die Zukunft beinhalten ermöglichen. In diesem Sinne und bei allem Verständnis für mahnende Skepsis, erachte ich es für angebracht sich mal mit der Systemtheorie der Gewalt zu befassen. Der Text ist leider auf Spanisch, aber nichts desto trotz zugänglich.</p>
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